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Haar-Lexikon

Auf dieser Seite finden Sie eine Erklärung für viele Fachbegriffe rund um das Thema "Haare". Über das alphabetische Indexverzeichnis der Anfangsbuchstaben haben Sie die Möglichkeit, bequem nach bestimmten Begriffen zu suchen.

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A

Alopezia areata (auch Pelade):
Kreisrunder Haarausfall, der durch ein bis mehrere herdförmige (sog. zirkumskripte), in der Regel reversible Kahlstellen gekennzeichnet ist. Die Variationsbreite der Erkrankung geht von wenigen, kleinen Herden, die binnen Monaten spontan abheilen, bis zur lebenslang bestehenden Alopecia totalis bzw. maligna (Alopezia totalis (maligna)). Eine Alopezia areata kann in jedem Lebensalter auftreten, meist jedoch in der Lebensmitte. Sonderformen sind auch die Alopezia areata diffusa
(Alopezia areata diffusa) und die Ophiasis (Ophiasis).

Alopezia areata diffusa:
Eine Alopecia areata kann auch grossflächig auftreten und so ein diffuses Effluvium (Effluvium)/ großflächigen Haarausfall bewirken. Sie ist dann von anderen Formen der Alopezie (Alopezie) schwer zu unterscheiden, wenn man die Diagnose nicht feingeweblich sichert.

Alopezia totalis (maligna):
Sie ist die schwerste Verlaufsform der Alopecia areata (Alopezia areata), die zum vollständigen Ausfall aller Körperhaare führt. Sämtliche Körperhaare, auch Augenbrauen, Wimpern und Schambehaarung können befallen sein.

Alopezie:
bezeichnet den Zustand der Haarlosigkeit, d.h. das Ergebnis des Effluvium (Effluvium)/ Haarausfalls. In der Literatur werden verschieden Formen und Typen der Alopezie unterschieden (s. Abbildung).

Alopezien


Aminosäuren:

sind organische Verbindungen, die neben der Karboxylgruppe -COOH noch die Aminogruppe -NH2 im Molekül enthalten: R-CH (NH2)-COOH. Der Rest R ist bei jeder Aminosäure unterschiedlich aufgebaut. In Eiweißen können etwa 22 verschiedene Aminosäuren vorkommen. Für den Menschen sind 10 Aminosäuren essentiell.

Anagene Phase:
Wachstumsphase des Haares im Verlauf des Haarzyklus (Haarzyklus).

Anagenhaar:
Haar in der Wachstumsphase des Haarzyklus (Haarzyklus).

Androgene:
Männliche Sexualhormone

Androgenetische Alopezie:
Es handelt sich hierbei sowohl um einen genetisch determinierten als auch um einen durch Alterung bedingten Haarausfall. Der androgenetische Haarausfall ist Ausdruck einer genetisch und individuell festgelegten, erhöhten Empfindlichkeit der Kopfhaarfollikel auf männliche Sexualhormone (Androgene). Es handelt sich somit um eine erblich bedingte Glatzenbildung, s. auch Abbildung der Hamilton Skala.

Hamilton Skala


Atrichie:

bezeichnet eine angeborene partielle Haarlosigkeit.

Quellen:

1. Das Haar - seine Struktur, seine Pflege
von Dieter Hoch und Manfred Schmock
Herausgeber: Wella AG, 1987

2. Haupt-Sache Haar: Ein Ratgeber für Männer und Frauen
von Reinhold Rühl
Falken TaschenBuch Verlag, 1995

3. Lexikon der Biologie
von Prof. Dr. sc. Herwart Ambrosius et al.
Weltbildverlag GmbH, Augsburg 1987

4. Lehrbuch der Hautkrankheiten und venerischen Infektionen
für Studierende und Ärzte
von Th. Nasemann und W. Sauerbrey
Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York, 1981

5. Dermatologie und Venerologie - Lehrbuch und Atlas
von Peter Fritsch
Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York

6. Dermatologie
Herausgeber: Ernst G. Jung
Hippokrates Verlag Stuttgart

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