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Haar-Lexikon

Auf dieser Seite finden Sie eine Erklärung für viele Fachbegriffe rund um das Thema "Haare". Über das alfabetische Indexverzeichnis der Anfangsbuchstaben haben Sie die Möglichkeit, bequem nach bestimmten Begriffen zu suchen.

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P

Papille:
Kegelförmige, Blutgefäße und Nerven führende Erhebung der Lederhaut am Grund des Haarfollikels (Haarfollikel) , die das Haar während seines Wachstums ernährt.

Pelade:
Synonym für Alopezia areata (Alopezia) .

Peptide:
Sind Verbindungen zwischen Aminosäuren (Aminosäuren) . Eine Peptidbindung entsteht unter Wasseraustritt zwischen einer Amino- und einer Karboxylgruppe: R-NH-CO-R (R=Radikal, hier: Aminosäuren). Entsprechend der Zahl der Aminosäuren in einem Peptid unterscheidet man Di-, Tri- und Polypeptide. Eiweiße sind z.B. hochmolekulare Polypeptide. Peptide entstehen auch als Zwischenprodukte beim Eiweißabbau.

Phäomelanin:
Gelb-rot Pigment (Pigment)

Physiologischer Haarausfall:
Ausfall der Telogenhaare (Telogenhaar) beim Neugeborenen (= ca. 90% aller Haare) kurz nach der Geburt. Dabei besteht jedoch kein Grund zur Beunruhigung, da - wie auch bei der Säuglingsglatze (Säuglingsglatze) - diese Haare wenige Wochen später von den endgültigen Haaren ersetzt werden.

Pigment:
Farbstoff im Körper, der in feinen Körnern in den Zellen, insbesondere in Haut und Haare eingelagert ist und deren Farbe bestimmt.

Pili anulati (Ringelhaar):
Hierbei handelt es sich um eine Anomalie (Haaranomalie) der Keratinbildung (Keratin), bei der das Haar helle und dunkle Strecken aufweist, ansonsten aber völlig normal weiterwächst.

Pili torti:
Haaranomalie (Haaranomalie), wobei der Haarschaft (Haarschaft) in sich verdreht ist. Meist is das Haar brüchig und daher nur kurz. Es hat ein auffällig flimmerndes Aussehen und steht meist wirr vom Kopf ab.

Postinfektöse Alopezie:
Bakterielle, virale oder entzündliche Dermatosen im behaarten Kopfbereich (z.B. Furunkel, Herpes) führen im befallenen Bereich durch toxische des Haarfollikels zu herdförmigen, zirkumskripten Alopezien (zirkumskripte Alopezien). Sofern es nicht zu einer Degeneration der Haarmatrix (Haarschaft) kommt, sind diese reversibel.

Postpartale Alopezie:
Haarausfall, der durch eine Veränderung der hormonellen Situation bei Frauen 2-4 Monate nach der Niederkunft auftreten kann

Protein:
Einfache Eiweiße, die sich nur aus Aminosäuren (Aminosäuren) aufbauen.

Proteinketten:
Eiweißketten aus Aminosäuren (Aminosäuren)

Protofibrillen:
Kleine strukturelle Einheiten des Haarproteins; Bestandteil der Faserschicht des Haares (Haar) .

Pseudopelade Brocq (auch Alopecia areata atrophicans):
Chronische Entzündungen führen zu einem Untergang der Harfollikel. Es entstehen eingesunkene Kahlstellen (zirkumskripter Haarausfall), wobei die Kopfhaut atrophisch wird.

Quellen:

1. Das Haar - seine Struktur, seine Pflege
von Dieter Hoch und Manfred Schmock
Herausgeber: Wella AG, 1987

2. Haupt-Sache Haar: Ein Ratgeber für Männer und Frauen
von Reinhold Rühl
Falken TaschenBuch Verlag, 1995

3. Lexikon der Biologie
von Prof. Dr. sc. Herwart Ambrosius et al.
Weltbildverlag GmbH, Augsburg 1987

4. Lehrbuch der Hautkrankheiten und venerischen Infektionen
für Studierende und Ärzte
von Th. Nasemann und W. Sauerbrey
Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York, 1981

5. Dermatologie und Venerologie - Lehrbuch und Atlas
von Peter Fritsch
Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York

6. Dermatologie
Herausgeber: Ernst G. Jung
Hippokrates Verlag Stuttgart

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