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Haar-Lexikon

Auf dieser Seite finden Sie eine Erklärung für viele Fachbegriffe rund um das Thema "Haare". Über das alfabetische Indexverzeichnis der Anfangsbuchstaben haben Sie die Möglichkeit, bequem nach bestimmten Begriffen zu suchen.

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S

Säuglingsglatze:
Physikalisch bedingter Haarausfall, der dadurch ausgelöst wird, daß Säuglinge in den ersten Wochen häufig auf dem Rücken schlafen und durch Druck und Abrieb die Telogenhaare (Unterhautfettgewebe) besonders rasch ausfallen. Diese oft totale Säuglingsglatze ist aber - wie auch der normale physiologische Haarausfall (physiologischer Haarausfall) bei Neugeborenen kein Grund zur Besorgnis.

Schweißdrüsen:
Sie haben ihren Ursprung im Unterhautfettgewebe (Unterhautfettgewebe) und münden als "Pore" in die Hautoberfläche oder in den Haarfollikel. Über den Körper eines Menschen sind mehr als 2 Millionen Schweißdrüsen verteilt - man unterscheidet dabei jedoch zwei Arten: die ekkrinen Schweißdrüsen, die den geruchlosen Schweiß direkt an der Hautoberfläche absondern (ca. ½ bis 1 Liter täglich) und die apokrinen Schweißdrüsen, die jenen Schweiß produzieren, der für den charakteristischen Körpergeruch verantwortlich ist (daher auch Duftdrüsen).

Seborrhoe:
Gesteigerter Talgfluß, vermehrte Sebumabgabe (Sebum) . Verantwortlich dafür sind hormonelle Faktoren und Erbanlagen, aber auch falsche Ernährung, psychische und physische Belastungen, chemische, mechanische und Umwelteinflüsse.

Sebostase:
Extrem trockene (im Sinne von fettarm) Haut, aufgrund mangelnder Talgsekretion/ Sebum (Sebum) .

Sebum:
Hauttalg, Sekret der Talgdrüsen (Talgdrüsen)

Spliß:
Unter der Bezeichnung Haarspliß versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch bekanntlich gespaltene Haarspitzen. Sachlich betrachtet handelt es sich um einen Haarschaden, der häufig Folge einer Strapazierung des Haares bzw. vorrangig der Schuppenschicht ist. Durch derartige Verschleißerscheinungen werden die Schuppenränder schartig und beginnen sich langsam abzuspreizen. Der ursprüngliche Schutz der Haare geht dadurch verloren.

Spindelhaare:
s. Monilethrix (Monilethrix)

Subcutis:
Unterhautfettgewebe (Unterhautfettgewebe) der Haut (Haut) .

Quellen:

1. Das Haar - seine Struktur, seine Pflege
von Dieter Hoch und Manfred Schmock
Herausgeber: Wella AG, 1987

2. Haupt-Sache Haar: Ein Ratgeber für Männer und Frauen
von Reinhold Rühl
Falken TaschenBuch Verlag, 1995

3. Lexikon der Biologie
von Prof. Dr. sc. Herwart Ambrosius et al.
Weltbildverlag GmbH, Augsburg 1987

4. Lehrbuch der Hautkrankheiten und venerischen Infektionen
für Studierende und Ärzte
von Th. Nasemann und W. Sauerbrey
Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York, 1981

5. Dermatologie und Venerologie - Lehrbuch und Atlas
von Peter Fritsch
Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York

6. Dermatologie
Herausgeber: Ernst G. Jung
Hippokrates Verlag Stuttgart

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