Die Zeit um eine chemotherapeutische Behandlung ist für Betroffene eine große Herausforderung. Zu den vielfältigen physischen Beeinträchtigungen, die die Therapie mit sich bringt, müssen die Patienten noch mit den psychischen Belastungen, Sorgen und Ängsten umgehen. Eine der häufigen Nebenwirkungen der chemotherapeutischen Behandlung ist ein vorübergehender Haarausfall. Zusätzlich zum psychischen Stress kann diese temporäre Kahlköpfigkeit den Betroffenen sehr zu schaffen machen. Eine Perücke kann dabei den Betroffenen Halt und Sicherheit geben und ihm oder ihr dabei helfen, sich trotz der schwierigen Zeiten wohl und schön zu fühlen.
Haarausfall
Die häufigste Form des Haarausfalls betrifft sowohl Männer als auch Frauen und wird als Androgenetische Alopezie (AGA) bezeichnet. Etwa 95% aller Fälle von Haarausfall sind auf diese genetisch bedingte Form zurückzuführen. Daher wird auch manchmal vom erblich bedingtem Haarausfall gesprochen.
Viele Menschen entscheiden sich aus gesundheitlichen Gründen für eine Perücke. Wenn das Haar ausfällt, kann der Arzt oder Ärztin eine Perücke verordnen. Die Perücke hilft nicht nur, den Haarverlust zu verdecken, sondern auch, mit den emotionalen Herausforderungen umzugehen, die oft damit verbunden sind. Die Krankenkassen zahlen meistens für eine Perücke für Frauen, egal ob der Haarverlust vorübergehend oder dauerhaft ist. Wir arbeiten mit allen Gesundheitskassen zusammen und kümmern uns einfach um die Abrechnung für Sie. Durch die Einführung des E-Rezeptes zum Jahresanfang 2024 gibt es nun allerdings einige Fragen und leider manchmal Irritationen.
Wenn Sie nach dem Haarewaschen einige Haare in der Dusche entdecken, müssen Sie sich nicht gleich sorgen. Einzelne Haare im Waschbecken, auf dem Kopfkissen oder der Bürste sind völlig normal. Hier gibt die Medizin einen Richtwert von bis zu 100 Haaren am Tag an. Unsere Haare fallen regelmäßig aus und werden in einem Prozess der kontinuierlichen Restauration durch neue ersetzt. Verlieren Sie aber, über einen längeren Zeitraum - wir sprechen hier von einigen Wochen - mehr Haare als gewöhnlich oder es entstehen einzelne haarlose Stellen, dann kann eventuell ein Problem vorliegen. Die Medizin spricht dann von Haarausfall (medizinisch: Effluvium) oder möglichen Symptomen einer Alopezie. Ob tatsächlich Haarausfall vorliegt, bestimmt in der Regel ein Hautarzt.
Die Formen und Ursachen von Haarausfall sind sehr unterschiedlich. Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen einem auslösenden Ereignis und dem eigentlichen Haarausfall oft mehrere Wochen liegen können, was die den Befund häufig erschwert. Im Folgenden haben wir für Sie Informationen zu den drei häufigsten Diagnosen sowie rund ums Thema Haarausfall zusammengestellt. Erfahren Sie hier auch, wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.
Hinter der Entscheidung für eine Perücke stecken häufig medizinische Beweggründe bzw. einen durch Erkrankung oder eine Therapie verursachten Haarausfall. Dabei kann es sich um eine Strahlen- oder Chemotherapie handeln, aber auch die Autoimmunkrankheit Alopecia Areata, Medikamenteneinnahme und genetische Veranlagung können der Auslöser sein.
Leiden Sie unter solch einem Haarausfall, kann Ihnen Ihr Arzt eine Perücke auf Rezept verschreiben, denn Perücken und Haarteile gelten als medizinische Hilfsmittel. Der Haarersatz kaschiert dabei nicht nur den Haarverlust, sondern gibt auch Halt bei emotionalen Belastungen, die häufig mit dem Ausfall des Haares einhergehen. Für Frauen übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten für eine Perücke, dabei ist unerheblich, ob es sich um einen vorübergehenden oder dauerhaften Haarverlust handelt. Wir sind Partner aller Gesundheitskassen (AOK, TK, BKK, DAK, uvm.) und übernehmen unkompliziert die Abwicklung für Sie. Folgend haben wir zusammengefasst, was Sie zum Kauf Ihrer Qualitätsperücke auf Rezept wissen müssen.